Freitag, 9. November 2012
Gooooood bye Vietnam!
Das wars. Letzter Tag in Saigon. Wir haben unsere letzten vietnamesischen Dong unters Volk gebracht und schultern jetzt unsere Rucksaecke.

Vieles werden wir vermissen, z.B. das leckere Essen, die freundlichen Menschen und das bunte Leben auf der Strasse. Einiges werden wir sicher nicht vermissen, z.B. das Zimmer von letzter Nacht (zur Strasse raus und mit unangenehmen Miefgeruch) oder die Motorbike-versmoggte Luft. Deutschlands Strassen werden uns verdammt leer, aufgeraeumt und ruhig vorkommen.

Auf gehts zum Flughafen und von dort mit kleinem Zwischenstopp in Kuala Lumpur ab nach Frankfurt. Wir freuen uns schon, mit Euch ein paar Frischgezapfte zu trinken, und zu hoeren, was in der Heimat so alles los war.

Schoene Gruesse, over and out,
Simone und Domi




Donnerstag, 8. November 2012
So viel Sand und keine Foermchen...
Nach einem erholsamen Relax-Tag haben wir uns an unserem zweiten Tag in Mui Ne mal wieder auf grosse Knatter-Tour begeben. Einer der "Motorbike-Motorbike"-Anbieter wurde gluecklich und wir auch, weil wir auf seiner Maschine losgepest sind.



Ziel waren die roten und die weissen Sandduenen. Mui Ne war uns keinen laengeren Stop wert, also sind wir erstmal an den roten Duenen vorbei gefahren, um die weissen zu suchen. Denn das schien komplizierter zu sein. In der Tat war das letzte Stueck zu den weissen Duenen ueber eine Sand-Schotter-Piste nicht so einfach. Aber schliesslich waren wir da und gluecklich. Die ca. 40 km auf dem Moped entlang der Kuestenstrasse bei herrlichstem Sommerwetter und ca. 33 Grad waren super!



Nach dem Erklimmen der weissen Duenen sind wir zurueckgebraust und dann auch noch auf die roten Duenen geklettert. Den Contest, wer mehr Sand in den Schuhen hatte, hat Domi gewonnen :-). Dem Sonnenuntergang entgegen ging es dann wieder nach Hause, damit wir nicht zu viel im Dunklen fahren mussten.



Den letzten Tag in Mui Ne haben wir dann nochmal am Pool und am Strand verbracht, bevor es heute wieder nach Saigon ging. Leider hatte unser Bus einen Motorschaden und musste ausgetauscht werden, was unsere Fahrtzeit von 6 auf ueber 8 Stunden verlaengert hat. Dafuer hatten wir dann aber Zeit, ein paar Detailfotos am Rande der Strecke zu machen :-).



Morgen schauen wir uns noch Saigons Chinatown an und dann geht es schon wieder in den Flieger Richtung Heimat.


P.S.: Die anderen Beitraege haben jetzt auch noch Bilder bekommen, nachdem wir wieder vernuenftiges Internet haben :-).



Montag, 5. November 2012
Auf an den Strand
Saigon mit seinen vielen Menschen, Mopeds, Geräuschen und Eindrücken haben wir für ein paar Tage hinter uns gelassen und genießen jetzt Sommer, Sonne, Meer und Strand in Russland - ach nee, Mui Ne :-).

Die Region hier ist touristisch fest in russischer Hand. Sogar die Hinweis- und Verkaufsschilder sind kyrillisch und wir wurden gestern bei einem Restaurant gefragt, ob wir die russische Karte haben wollten. Es ist aber kein Problem. Der Strand ist super und das Frühstück zum ersten Mal richtig klasse. Außerdem hat unser Resort seine Features geändert: Seit heute sind alle Getränke und Snacks aus der Minibar gratis :-).



Heute haben wir einen Relax-Tag am Strand und am Pool gemacht und ordentlich Sonne getankt.



Gestern haben wir Angela und Michael wiedergetroffen und hatten einen schönen Abend mit gutem Essen, Quatschen und Bier. Morgen versuchen wir die riesigen roten und weißen Sanddünen zu finden für die Mui Ne berühmt ist.



Ein bisschen Geschichte in Saigon
Zurück aus dem Mekong-Delta hatten wir noch einen Tag in Saigon bevor es aufging zum Strandurlaub. Diesen Tag haben wir erstmal zum Ausschlafen genutzt, bevor es zum Sightseeing ging. Wir haben uns das Kriegsmuseum angeschaut, in dem viele teils recht bedrückende Bilder aus dem Vietnam-Krieg ausgestellt sind. Besonders ging es um Agent Orange und Kriegsverbrechen. Danach gab's erstmal einen Kaffee um die Bilder zu verdauen und anschließend ging's in den alten Präsidentenpalast.



Der war nicht ganz so beeindruckend, aber man konnte dort die Bankettsäle, Verhandlungszimmer und Wohnräume des Präsidenten besichtigen. In die geheimen unterirdischen Gänge durfte man nicht, aber man konnte sie erahnen :-). Den Nachmittag haben wir religiöser gestaltet: ein Hindu-Tempel, eine christliche Kirche, eine pinke christliche Kirche und ein schon geschlossener buddhistischer Tempel, aus dem uns die Hunde verjagt haben. Von Allem etwas. Nicht zu vergessen auch das architektonisch sehr schöne Post-Office. Um unser Karma zu pflegen haben wir überall ein wenig Tempelgeld hinterlassen. Im Post-Office gab's dafür kein Karma, aber Briefmarken.



Zum Abschluss dieses sehr warmen Tages gab es erst ein kühles Bier in einem "Bräuhaus" und dann echtes Streetfood in einem Restaurant, in dem der Chef die besten Straßenköche von Saigon versammelt hat. Sehr lecker, auch wenn der Nachtisch "interessant" war ;-) - süßer Reis in Reiswein und giftgrüner Reisflan mit supersüßer Kokossoße und Sirup.



Freitag, 2. November 2012
Ein Riesenfluss und soooo viele Fruechte
Bei dem Reiseunternehemen, bei dem wir unsere Mekong-Delta Tour gebucht haben, haben wir wieder die richtige Wahl getroffen. Wir haben naemlich eine wunderschoene Tour in eine Landschaft unternommen, die von dem groessten Fluss Vietnams und unzaehligen Farmen gepraegt ist.



Nahe der Flussmuendungen (deswegen ist es ein Delta, weil sich der Fluss in mehrere Arme aufteilt) gibt es fruchtbaren Boden und dank unglaublich vieler kleiner Seitenarme und angelegten Kanaelen das ganze Jahr ueber keine Probleme, die Felder zu bewaessern. Auch von Stuermen ist die Region weitestgehend verschont, weshalb hier Obst und Reis angebaut wird, was dat Zeuch haelt.



Unsere gebuchte Tour war eigentlich eine Gruppentour mit bis zu 8 Teilnehmern, dieses mal aber eine exklusive Privatveranstaltung fuer Simone und Domi. Wir wurden zwei Tage lang von einem netten Guide begleitet, der uns viel ueber die Mekong-Delta Region, aber auch ganz Vietnam und seine Religionen etc. erzaehlt hat.

Spannend war, die ganzen exotischen Fruechte - Bananen, Guaven, Mango, Pampelmuse, Ananas, Drachenfrucht, Papaya und diverse andere, von denen wir noch nie etwas gehoert haben -, die Reisfelder und die Maerkte zu sehen. Von Letzteren gibt es Schwimmer und Nichtschwimmer. :-)



Wir haben beide Arten besucht und was klasse war, wir waren sowohl dort wie auch auf fast der gesamten Tour die einzigen Touristen. So haben wir auch mal die wirklich skurrilen Dinge zu sehen bekommen, die man so kaufen kann. Nicht immer ganz einfach- auf nuechternen Magen um 7.00 Uhr.



Geschlafen haben wir auf einer Insel bei einer Farmer-Familie. Dafuer, dass es auf einem Steinpodest mit einer mehr als duennen Matratze war, auch gar nicht mal so schlecht. Bei der Familie gab es leckeres einheimisches Essen und wir konnten die Herstellung von Reispapier beobachten.



Jetzt sind wir zurueck in der Stadt, in der das Leben tanzt. Saigon scheint niemals zu schlafen, wir hingegen heute mit Sicherheit gut, denn nach den vielen Tagen des fruehen Aufstehens sind wir ein bisschen geschlaucht. Gut, dass unser heutiges Hotel um Laengen besser ist, als das von Vorgestern. Morgen geht es dann mit neuer Energie in die Stadt. Was wir genau machen wissen wir noch nicht, aber ihr erfahrt es dann im naechsten Beitrag. Der vorherige hat uebrigens gerade noch ein paar Fotos spendiert bekommen.



Mittwoch, 31. Oktober 2012
Halloween in der großen Stadt Saigon
Heute sind wir mit dem Flieger nach Saigon gereist. Auf dem Weg von Hue nach Hoi An hatten wir zwei Deutsche (Vater und Sohn) getroffen und haben uns heute für den Transfer zum Flughafen ein Taxi geteilt. Leider war unser Flug um 13:30 gecancelled worden, also hieß es heute früh aufstehen: um 5:50 Uhr ging das Taxi. Dafür hatten wir noch einen ganzen Tag in Ho Chi Minh City (Saigon).

Leider hatten wir heute Pech mit dem Hotel.Wir wurden in ein Schhwesterhotel verlegt, weil es angeblich Probleme mit Strom und Wasser gab.Jetzt haben wir ein Mini Zimmer und nach Beschwerde 3 Dollar zurück bekommen. Zum Glück nur für eine Nacht.

Nach einem Streifzug durch die Stadt haben wir heut Abend zufällig unsere Freunde aus der Halong Bucht wieder getroffen. Wir hatten einen tollen Abend und haben schon verabredet, dass wir an unserem ersten und ihrem letzten Abend in Mui Ne nochmal gemeinsam essen gehen.

Heute ist Halloween und ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was hier los ist. Die Vietnamesen ticken hier total aus. Man sieht die Straße vor lauter Mopeds nicht mehr. Lauter verkleidete Leute und lauter Familien (Mama, Papa oder Oma, Opa und ein bis zwei Kinder auf jeweils einem Moped! Und dass die Straßen eigentlich verstopft sind kümmert keinen. Eine einzige große Parade :-). Total verrückt!



Morgen fahren wir in das Mekong-Delta. Dort werden wir die Natur genießen und eine Nacht in einem traditionellen Haus übernachten. Ihr hört dann übermorgen wieder von uns.



Montag, 29. Oktober 2012
Latuechten... Jede Menge Latuechten!
Hoi An - die Stadt mit den unzaehligen Laternen. Laternen als Lampen in den Bars und Restaurants, Laternen als Strassen- und Brueckenbeleuchtung und Laternen als Handelsgegenstand Nummer 2, um die letzten Nieschen des Touristengepaecks auszufuellen. Bunt, weiss und vor allem rot erhellen sie Abends den alten Teil der Stadt und sorgen neben den kleinen meist sehr schoenen Haeuschen so fuer eine heimelige Stimmung.



Glueck muss man haben... Dank unserer guten Just-in-time Vorbereitung, haben wir auf der Fahrt von Hue nach Hoi An erfahren, dass es einmal im Monat, jeweils am 14. nach dem Mondkalender ein Moonlight Festival gibt. Das bedeutet, dass bei Einbruch der Dunkelheit bis 21 Uhr alle Restaurants, Bars, Laeden und Hotels in der Altstadt weitgehend saemtliches elektrische Licht abschalten muessen und stattdessen mit viel Kerzenlicht arbeiten. Dazu werden jede Menge Kerzenschiffchen auf den Fluss gesetzt. Wie gesagt, Glueck muss man haben, das Moonlight Festival fand am Abend unserer Ankunft statt. Das war schon ein schoenes und beeindruckendes Bild und wir konnten die verschiedenen Funktionen von Simones Kamera mal in voller Bandbreite bemuehen.



Natuerlich sind wir hier im Gegensatz zu Ninh Binh wieder dem vollen Tourismus ausgesetzt. Das ist aber auch nicht nur schlecht, denn daduyrch gibt es viele schoene Cafes und gute Restaurants, in denen wir es uns gut gehen lassen. Auch am Strand waren wir heute Vormittag. Wellen, Sonne und die Stroemung nach links haben uns stark an den Atlantik erinnert, die Wassertemperatur eher an die heimische Badewanne :-)



Morgen werden wir noch einen weiteren ruhigen Tag hier verbringen bevor es dann in die Grossstadt geht. Diesmal dann per Flieger, Bus fahren tuen wir dann noch frueh genug wieder.



Im Nachtzug nach Hue
Nach unserem Stop in Ninh Binh haben wir abends den Nachtzug nach Hue genommen, zu unserem naechsten Zwischenziel. Den Zug haben wir prima bekommen. Der Hoteleigentuemer und sein Vater haben uns schnell mit dem Motorbike zum Bahnhof kutschiert. In unserem Hotel waren noch zwei Oesterreicher, die auch im Zug mitgefahren sind und am Bahnhof haben wir dann auch noch weitere Deutsche getroffen. Das Zugabteil haben wir uns dann mit zwei Hollaendern geteilt, nachdem wir ein paar Einheimische zum Weiterziehen bewegt haben, die es sich vorher in unseren Betten bequem gemacht hatten.

Wider Erwarten konnten wir im Zug auch ganz gut schlafen und kamen relativ ausgeruht in Hue an. Es hatte sich schon
angekuendigt, dass das Wetter eventuell nicht so gut werden sollte, aber wir hatten mal wieder Glueck und kamen trockenen Fusses bis zum Abend durch. Immer wenn es mal kurz schauerte, sassen wir gerade im Trockenen :-).

Wir haben wie zuvor auch die Stadt zu Fuss erkundet und erstmal einen Stop im Coop gemacht. Dort haben wir unser Fruehstueck - aeh Mittagessen ;-) besorgt. Unser erster vietnamesischer grosser Supermarkt mit teilweise sehr interessanten Waren.



Dann haben wir uns die Zitadelle angeschaut. Das ist ein riesiges Gelaende mit jede Menge alten Gebauden, der verbtenen Stadt in Peking nachempfunden. Leider ist in diversen Kriegen einiges zerstoert worden, aber man restauriert einiges davon gerade und was schon fertig ist, ist echt schoen geworden.



Besonders in den Gaerten hat es uns sehr gut gefallen. Es ist dort schoen ruhig und wir waren die Einzigen dort. Die Blumen sind echt toll und sehr gut gepflegt.



Hue ist also auf jeden Fall einen Stop wert, auch weil es bloed waere, mit dem Nachtzug anzukommen und gleich ein paar Stunden spaeter wieder im Bus zu sitzen. Die Zitadelle sollte man sehen, ein Tag reicht aber aus unserer Sicht fuer den Besuch aus.

Abends hat es dann angefangen staerker zu regnen - das waren die Auswirkungen des Taifuns. Der ist zum Glueck weiter noerdlich auf das Land getroffen. Irgendwo zwischen Ninh Binh und Hanoi. Wir hatten also mal wieder Glueck und haben rechtzeitig den Absprung nach Sueden geschafft.

Am naechsten Morgen ging es dann weiter im Bus nach Hoi An. Darauf haben wir uns schon gefreut, denn Hoi An soll sehr schoen sein. Leider hatte man uns als einzige Reisemoeglichkeit den Open Tours Bus angepriesen. Johannes hatte schon gemeint, dass der nicht so toll ist, jetzt wissen wir warum. Mieser Bus, ein Fahrer, dem es nur ums Geld geht. Der Bus war total voll und das Gepaeck stapelte sich auch noch auf den Sitzen. Hinterher wussten wir dann warum: Der Herr Busfahrer hat sich noch ein Trinkgeld dazu verdient. Er hat Leute aufgesammelt, dafuer vermutlich auch noch Umwege gefahren und dann kamen aus dem Gepaeckraum ein Moped, vier riesige Saecke Stroh oder Reis und zwei grosse Taschen mit Getraenkeflaschen. Kein Wunder, dass da kein Platz mehr fuer unser Gepaeck war...

Und noch was Positives zum Schluss: Die Reisegemeinschaft ist hier relativ uebersichtlich, so dass man auch immer wieder die gleichen Leute trifft. Es sind viele auf der gleichen Route unterwegs. Die Oesterreicher aus Ninh Binh haben wir in Hue im Bus dann auch wieder getroffen. Und auf der Halong-Tour haben wir zwei super nette Malaysier getroffen, mit denen wir zurueck in Hanoi auch noch sehr schoen gegessen haben, bevor wir dann in den Zug nach Ninh Binh gestiegen sind. Mit Ihnen und zwei weiteren Deutschen hatten wir auf dem Boot oft zusammen gesessen und gequatscht und werden auch versuchen, in Kontakt zu bleiben.



Freitag, 26. Oktober 2012
Wir koennen jetzt Moped fahren...
...und das seit heute! Wir sind naemlich heute durch die wunderschoene Landschaft bei Ninh Binh geknattert und haben dabei die "trockene" Halongbucht kennengelernt.



So trocken ist sie naemlich gar nicht, nur dass einem das Wasser in Form von Luftfeuchtigkeit begegnet. Es war wieder ein super Tag und wir haben neben alten Tempeln und der super Landschaft auch mal eine Stadt mit weniger Tourismus erlebt.



Heute Nacht gehts im "Softsleeper"-Abteil weiter nach Hue. Deswegen breche ich hier auch ab, weil wir jetzt zum Bahnhof starten muessen. Bilder folgen auch hier noch. Sollte der Beitrag zur Halongbucht nicht auf der Startseite sein, koennt ihr diesen bei den frueheren Beitraegen auch noch finden.

Und noch was fuer unsere Mamas: Solltet ihr was ueber einen Taifun gehoert haben, das haben wir auch. Und er soll viel noerdlicher als Hue ankommen, und zwar ungefaehr hier, deswegen sehen wir jetzt auch zu, dass wir den Zug erwischen :-) KEINE PANIK!



Super Trip in die Halong-Bucht
Wir sind wieder auf dem Festland angekommen und haben wieder Internet :-). Um ehrlich zu sein hatten wir sogar in der Halong-Bucht auf dem Boot WiFi, aber ueber das Handy zu bloggen ist nicht so komfortabel...

Wir haben echt einen super Trip in die Halong-Bucht gemacht. Wir hatten drei Tage Sonne und haben die Zeit sehr genossen.



Wir haben direkt ueber eine Organisation gebucht, die diese Trips anbietet und nicht ueber ein Hotel oder so und das war wohl eine sehr gute Entscheidung. Es sieht so aus, als haetten wir da mehr Leistung zum gleichen Preis bekommen. Mit dem Bus ging es hin und dort auf ein Boot. Eine sehr schoene Kabine und zwei Naechte auf dem Boot. Kleiner Kajak-Ausflug und am zweiten Tag ein exklusiver Ausflug mit eigenem Guide zu viert mit zwei Englaenderinnen auf Cat Ba (Insel in der Bucht), wo wir eine Wanderung auf einen Huegel gemacht haben.



Da haben wir das Mueckenschutzmittel gebraucht ;-). Wir konnten auf dem Deck des kleinen Bootes chillen und die Sonne geniessen und auf dem Rueckweg haben wir noch einen Stop an einer einsamen Badebucht gemacht - nur wir vier im Wasser. Schwimmzeug nicht dabei - egal: ueber die Reling gestiegen und mit Unterwaesche ab ins warme Wasser!




Montag, 22. Oktober 2012
Good bye Hanoi
Ein Tempeltag liegt hinter uns. Der als Ruheinsel angepriesene Literaturtempel inmitten einer sehr belebten Ecke von Hanoi ist wirklich schoen, auch wenn die Moped-Helden keinerlei Hupkonzerteinschraenkungen rund um den Tempel machen.

Da wir morgens ein wenig laenger die Ruhe unseres Zimmers (das ist tatsaechlich sehr ruhig) genossen haben, mussten wir unseren urspruenglichen Plan ein wenig aendern und haben eine der wichtigsten Pagoden des Landes erst am Nachmittag besichtigt. Das war aber gar nicht so schlecht, denn wie ihr auf dem Bild seht, war das Licht zum Fotografieren hier einsame spitze.



Wir sind heute auch wieder jede Menge gelaufen. Es ist nach wie vor faszinierend, was man alles entdeckt, wenn man durch die Strassen schlendert, wenngleich es auch anstrengend ist, denn die Konzentration muss wegen des Verkehrs immer oben gehalten werden. Da kommt es nach ein paar Kilometern laufen und etlichen Kubikmetern versmoggter Luft auch schonmal vor, dass man sich nicht so recht entscheiden kann zwischen einer Dose westlicher Zuckerdroge und einem lokalen Naturgetraenk.



Abends haben wir dann unser bisheriges absolutes Highlight entdeckt, wenn es um die vietnamesische Kueche geht. In einem Strassenrestaurant haben wir lecker gewuerzten Reis mit etlichen verschiedenen Beigaben (frittiertes Ei, suesse chinesische Wurst, Pate, getrocknetes gehobeltes Schweinefleisch, Zimtfleisch und und und) gegessen. Zudem war das Personal super freundlich und hat sich unglaublich ueber die 40 Cent Trinkgeld gefreut.



Morgen gehts aufs Boot auf die Tour durch die Halog-Bay. Das bedeutet, dass in den naechsten Tagen wahrscheinlich nicht mit neuen Beitraegen hier zu rechnen ist, aber ihr koennt euch schon auf die Fotos freuen. Das Wetter soll naemlich prima werden und die Akkus werden heute Nacht noch einmal volle Pulle geladen.



Sonntag, 21. Oktober 2012
Quirlige Altstadt und viele Mopeds
Wir sind gestern gut in Hanoi angekommen. Nach der Landung haben wir gleich jemanden gefunden, der uns unbedingt im Taxi fahren wollte. Aber den konnten wir abschuetteln und haben dann den Flughafenbus gefunden. Schneller als gedacht hat der uns in die Altstadt von Hanoi gebracht, von der aus es nur noch wenige Schritte bis zu unserem Hotel waren. Das Hotel ist einfach, aber sauber und zum Fruehstueck koennen wir zwischen vietnamesischer Pho, amerikanisch und continental waehlen (like von Simone ;-) ).

Die Altstadt ist sehr lebhaft und die Menge der Mopeds hier ist atemberaubend. Das Ueberqueren der Strassen gleicht am ersten Tag einem Abenteuer, aber wenn man das Szstem mal kapiert hat, funktioniert es. Nicht stehenbleiben und schon gar nicht rueckwaerts gehen ;-).



Gestern haben wir abends noch eine Tour durch die Altstadt von Hanoi gemacht und in einem Mini-Laden zwischen lauter Einheimischen eine Pho (vietnamesische Nudelsuppe) und gebratene Fruehlingsrollen gegessen. Sehr lecker und keine Magenprobleme bisher :-).



Heute ging es zu Fuss weiter: Nochmal Altstadt bei Tage, einige Maerkte, als Highlight einer in einer Seitengasse, wo wir dann die einzigen Europaer waren. Dann sind wir zur groessten Pagode gelaufen, die allerdings Mittagspause hatte und die Simone mangels langer Hose wohl auch nicht reingelassen haette. Das probieren wir dann morgen nochmal.



Weiter am Ho-Chi-Minh-Mausoleum vorbei haben wir ein nettes Cafe am Flag-Tower gefunden und ein bisschen Militaergeschichte angeschaut. Dann stand noch das Nationalmuseum Vietnams auf dem Plan und auf dem Rueckweg zum Hotel haben wir unsere Deluxe-Ha-Long-Bucht-Besichtigung ab uebermorgen klargemacht. Mit Zeit zum Schwimmen und Kanufahren.

Morgen machen wir dann einen Tempel-Tag mit langer Hose :-) und uebermorgen gehts dann auf ein Boot in die Ha-Long-Bucht.



Wettermaessig hatten wir heute Glueck: Sonne! Es ist hier allgemein sehr warm und schwuel hier, aber wir leben uns langsam ein.



Samstag, 20. Oktober 2012
tea time am klia
Nach einem Frühstück im Flieger mit Croissant und malayischem Nudelgericht bleiben wir am Flughafen in Kuala Lumpur noch ein wenig europäisch und trinken einen leckeren englischen Tee bei Harrods.