Montag, 22. Oktober 2012
Good bye Hanoi
Ein Tempeltag liegt hinter uns. Der als Ruheinsel angepriesene Literaturtempel inmitten einer sehr belebten Ecke von Hanoi ist wirklich schoen, auch wenn die Moped-Helden keinerlei Hupkonzerteinschraenkungen rund um den Tempel machen.

Da wir morgens ein wenig laenger die Ruhe unseres Zimmers (das ist tatsaechlich sehr ruhig) genossen haben, mussten wir unseren urspruenglichen Plan ein wenig aendern und haben eine der wichtigsten Pagoden des Landes erst am Nachmittag besichtigt. Das war aber gar nicht so schlecht, denn wie ihr auf dem Bild seht, war das Licht zum Fotografieren hier einsame spitze.



Wir sind heute auch wieder jede Menge gelaufen. Es ist nach wie vor faszinierend, was man alles entdeckt, wenn man durch die Strassen schlendert, wenngleich es auch anstrengend ist, denn die Konzentration muss wegen des Verkehrs immer oben gehalten werden. Da kommt es nach ein paar Kilometern laufen und etlichen Kubikmetern versmoggter Luft auch schonmal vor, dass man sich nicht so recht entscheiden kann zwischen einer Dose westlicher Zuckerdroge und einem lokalen Naturgetraenk.



Abends haben wir dann unser bisheriges absolutes Highlight entdeckt, wenn es um die vietnamesische Kueche geht. In einem Strassenrestaurant haben wir lecker gewuerzten Reis mit etlichen verschiedenen Beigaben (frittiertes Ei, suesse chinesische Wurst, Pate, getrocknetes gehobeltes Schweinefleisch, Zimtfleisch und und und) gegessen. Zudem war das Personal super freundlich und hat sich unglaublich ueber die 40 Cent Trinkgeld gefreut.



Morgen gehts aufs Boot auf die Tour durch die Halog-Bay. Das bedeutet, dass in den naechsten Tagen wahrscheinlich nicht mit neuen Beitraegen hier zu rechnen ist, aber ihr koennt euch schon auf die Fotos freuen. Das Wetter soll naemlich prima werden und die Akkus werden heute Nacht noch einmal volle Pulle geladen.